2042
Vorstellung
einer
von
Tierausbeutung befreiten
Gesellschaft
Herzlich Willkommen!
Auf statt-tier.de dreht sich alles um die realistische Möglichkeit einer tierleidfrei produzierenden und konsumierenden Gesellschaft, in der Tierrechte gestärkt sind und damit das Ausbeuten der Tiere endlich ein Ende gefunden hat.
Diese Webseite ist mein persönlicher Versuch, menschen- und tierfreundliche Szenarien, also positive Bilder einer lebenswerten Zukunft, besonders im Umgang mit bisher sogenannten „Nutztieren“ bzw. domestizierten Tieren zu veranschaulichen. Wie können wir in einer schönen Zukunft zusammenleben, ohne die Interessen leidensfähiger Wesen (wozu ich selbstverständlich auch Menschen zähle) erheblich zu verletzen.
Unter „Tierfreundliche Szenarien“ findest du meine Vorstellung davon. Keine Sorge, dieser Film kommt ganz ohne brutale Szenen aus. Zeigen will ich ja das Gute, das entstehen kann.
In dieser Fantasiereise in die Zukunft erlaube ich mir, das Wort „Tierschutz“ und wirklich tierfreundliche Ziele so zu definieren, wie ich sie aus Sicht der Tiere für dringend notwendig und für uns alle für lebensbereichernd und aus vielfältigen Gründen für erstrebenswert halte.
Wie könnte eine Gesellschaft aussehen, in der Tiere aus ihrer Versklavung befreit sind? Welche positiven Folgen kann die Abkehr von tierausbeuterischen Handlungsweisen auch für die Menschen haben, z. B. in Bezug auf Psyche, Klima, Gesundheit, Verteilungsgerechtigkeit und Biodiversität? In der heutigen verrückt gewordenen Welt fehlt es an aufbauenden Vorstellungen. Wenn du magst, findest du hier eine sehr schöne, wie ich finde.
Neben den „Tierfreundlichen Szenarien“ stößt du unter dem Menüpunkt „Was können wir tun“ auf spannende philosophische Theorien, kluge Personen, die gute Bücher geschrieben haben, großartige existierende Projekte und unter dem Menüpunkt „The Future“ auf eine kritische Auseinandersetzung mit viel versprechenden technologischen Entwicklungen und wissenschaftlichen Erkenntnissen – also eben auf alles, was mich stark beeindruckt und zu dieser Arbeit inspiriert hat.
Fühle dich eingeladen, über all das nachzudenken. Ich wünsche dir ganz viel Spaß und hoffe, dass du einige schöne Ideen und Inspirationen mitnehmen kannst – selbst wenn du nicht alle Ansichten teilst.
Mein Selbstverständnis
Die hier gezeigte Vorstellung einer tierleidfreien Gesellschaft ist meine persönliche (Perspektive). Sie soll weder verpflichtende Handlungsweisen aufzeigen, noch irgendwen belehren.
Vielmehr ist sie als Einladung gedacht, selbst-reflektiert und kritisch über all das nachzudenken, das das Leiden grundsätzlich vermeiden helfen kann.
In meiner ideellen Weltanschauung sind Menschenrechte natürlich genauso umzusetzen wie Tierrechte. Ich möchte damit aber weder Menschen mit Tieren gleich- noch eine Priorität setzen, sondern bin dafür, Menschen- und Tierrechte nicht gegeneinander auszuspielen, da m. M. n. beide Voraussetzung für eine friedliche und l(i)ebenswerte Zukunft sind.
Auf dieser Webseite kritisiere ich hauptsächlich den generell respektlosen Umgang mit sog. „Nutztieren“ in den Industrienationen und die um sich greifende Massentierhaltung bzw. ausbeuterische Tierhaltung als solche, einfach weil weitere mit Ungerechtigkeit assoziierte Themen den Rahmen der Webseite sprengen würden.
Ich maße mir jedoch nicht an, weniger privilegierten Menschen in mir unbekannten Gebieten und Lebensumständen etwas vorschreiben zu wollen, insbesondere nicht indigenen Völkern, die in Einklang mit der Natur leben und diese zu schützen wissen.
Ich distanziere mich von Rassismus, Sexismus, Faschismus, Antisemitismus, Unterdrückung, Kolonialismus und Versklavung in jeglicher Form. Mir ist bewusst, dass ich sehr privilegiert bin, meine Meinung zu äußern. Zahlreiche Personengruppen, die unter krassesten Bedingungen leben und permanent Krieg, Gewalt, Terror, Ausgrenzung, Armut und Benachteiligung ausgesetzt sind, können das nicht. Selbstverständlich ist es ebenso wichtig, diese aus ihrer Not und Unfreiheit zu befreien.
Ich glaube, dass eine lebensfreundliche Zukunft nur stattfinden kann, wenn wir gemeinsam positive Bilder suchen, die allen gefallen und helfen. Meiner Meinung nach kann das gelingen, wenn in Lösungsansätzen konsequent Menschen- und Tierrechte in Einklang mit der Natur berücksichtigt werden. Dabei Tierrechte mindestens soweit, dass es das Ende der Tierausbeutung bedeutet.